Haltung

Hier zeigen wir dir, wie unsere Tiere versorgt werden, wie sie leben und warum unsere Haltung weit über Standards hinausgeht.

Hereford-Rinder ruhen im Schatten der Bäume neben einem Metallunterstand auf der Weide

Die Rinderrasse Hereford

Natürlichkeit, Fleischqualität und Tierwohl vereint

Hereford-Kuh mit dem typischen weißen Kopf steht im Sonnenlicht auf der Weide

Ideal für biologische Landwirtschaft

  • Genügsamkeit Verwerten Gras und Heu optimal, kein Kraftfutter nötig
  • Sanftes Wesen Ruhige Tiere mit ausgeprägtem Sozialverhalten
  • Mutterinstinkt Kühe kümmern sich fürsorglich um ihre Kälber
  • Langlebigkeit Gute Fruchtbarkeit und geringe Krankheitsanfälligkeit

Diese Eigenschaften machen Herefords zur idealen Rasse für nachhaltige, tiergerechte Haltung – ganz im Sinne eines Biohofs.

Fleischqualität, die überzeugt

  • Fein marmoriert Natürliche Fettverteilung sorgt für Zartheit und Saftigkeit
  • Aromatisch & vollmundig Geschmack entsteht durch langsames Wachstum und natürliche Fütterung
  • Hoher Anteil an Omega-3-Fettsäuren Besonders bei Weidehaltung
  • Geringer Wasserverlust beim Braten Bleibt saftig und verliert kaum Gewicht

Das Fleisch der Herefords gilt als Premiumprodukt – nicht durch Turbo-Mast, sondern durch Zeit, Ruhe und natürliche Entwicklung.

Sommerzeit

In den Sommermonaten leben unsere Tiere das, wofür sie gemacht sind: draußen, auf der Weide, unter freiem Himmel. Sie verbringen die Tage auf großzügigen Flächen, grasen frisches Grün, ruhen im Schatten alter Bäume und folgen ihrem natürlichen Rhythmus – ganz ohne Stallpflicht oder künstliche Einschränkungen.

Die Weidehaltung im Sommer ist für uns mehr als nur eine Haltungsform – sie ist Ausdruck unserer Philosophie. Denn frische Luft, Bewegung und Sonnenlicht fördern nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Gesundheit unserer Tiere. Stress wird vermieden, das Sozialverhalten gestärkt, und die Tiere entwickeln sich in einem natürlichen Tempo.

Durch die extensive Grasfütterung entsteht nicht nur hochwertiges Fleisch, sondern auch eine Haltung, die im Einklang mit Tier und Natur steht. Keine Enge, kein Leistungsdruck – sondern Ruhe, Raum und Respekt.

Zwei Rinder grasen auf einer weiten Weide vor dem Wald
Herde mit Kälbern zwischen Wiesenblumen am Baumstumpf
Zwei Hereford-Rinder Kopf an Kopf
Rinder ruhen im Schatten unter einem Metallunterstand
Hölzerner Weideunterstand auf der Wiese
Luftaufnahme: Rinder auf der Weide neben einem Anhänger

Unsere Weiden

Unser Biohof umfasst sechs großzügige Weiden, die sich im Gemeindegebiet Wiesenfelden verteilen. Mit einer Gesamtfläche von rund 194.000 m² bieten sie reichlich Platz für unsere Tiere.

194.000 m²Gesamtfläche (rund), verteilt auf sechs Weiden

Weide Pichlberg

ca. 52.000 m²

27 % der Gesamtfläche

  • Bio-Naturschutzfläche
  • Kooperation mit der unteren Naturschutzbehörde
  • Hohe Artenvielfalt
  • Sehr hohe Bodenqualität

Weide St. Rupert

ca. 20.000 m²

10 % der Gesamtfläche

  • Idyllische Lage
  • Viele schattige Plätze durch einen Wald und Heckenstreifen
  • Hohe Artenvielfalt

Weide Fahrnhaus

ca. 38.000 m²

20 % der Gesamtfläche

  • Hauptweide
  • Direkt neben Hof
  • Erste Weide für neue Kälbchen

Weide Staudenhaus

ca. 18.000 m²

9 % der Gesamtfläche

  • Angrenzende Weide zur Hoffläche
  • Starke Hanglage
  • Hohe Artenvielfalt

Weide Engelbarzell

ca. 42.000 m²

22 % der Gesamtfläche

  • Aktuellstes Weideprojekt
  • Viele Bäume
  • Hohe Artenvielfalt

Weide Neuroth

ca. 23.584 m²

12 % der Gesamtfläche

  • Übergangsweide
  • Entlang eines schönen Bachlaufs

Winterzeit

Wenn die Temperaturen sinken, sorgen wir dafür, dass unsere Tiere es gemütlich, trocken und ruhig haben. Die Stallungen sind großzügig gestaltet, gut belüftet und mit viel frischem Stroh eingestreut – für Komfort und Bewegungsfreiheit. Helle Räume, regelmäßige Reinigung und sorgfältige Kontrolle schaffen eine Umgebung, in der sich die Tiere sicher und geborgen fühlen.

Auch in der kalten Jahreszeit achten wir auf tägliche Pflege, frisches Wasser und eine entspannte Atmosphäre. So bleiben unsere Tiere gesund, stressfrei und widerstandsfähig – ganz im Einklang mit ihren natürlichen Bedürfnissen.

Stallinnenansicht mit Fressgitter und Stroh
Heller, eingestreuter Stallbereich

Fütterung

  • Keine Zusätze
  • Kein Kraftfutter
  • Nur Natur

Unser Futter wächst auf unseren eigenen Flächen – ohne industrielle Zusätze und ohne zugekaufte Mischungen. Schonend geerntet und im Rhythmus der Jahreszeiten verfüttert, mit dem Tierwohl im Mittelpunkt.

Bioheu

Heu

Unser Bioheu stammt von artenreichen Wiesen und wird schonend geerntet. Es liefert wertvolle Rohfaser, fördert die Verdauung und sorgt für gesunde Tiere – ganz ohne künstliche Zusätze.

Zwei Rinder grasen auf der Weide

Weidegras

Mit jedem Bissen nehmen die Tiere auf, was die Natur bietet: saftiges Gras, voller Vitalstoffe. Es unterstützt die Gesundheit, stärkt das Immunsystem und sorgt für natürliche Bewegung und Futteraufnahme – ganz wie es sein soll.

Grassilage

Grassilage

Durch natürliche Milchsäuregärung haltbar gemacht, liefert Grassilage hochwertige Energie und fördert die Futteraufnahme. Ideal für eine ausgewogene, schmackhafte Ration – besonders in den Wintermonaten.

Ein offenes Wort zum Winterfutter

Der Sommer 2026 hat uns mit extremer Witterung und großer Hitze vor eine echte Herausforderung gestellt. Deshalb konnten wir das Futter für diesen Winter nicht ausschließlich aus Gras zusammenstellen. Der Großteil besteht weiterhin aus Grassilage und Heu – zusätzlich mussten wir aber Mais zukaufen und daraus Maissilage anlegen.

Der Mais ist von höchster Qualität und wird nur in minimalen Mengen zugefüttert. Uns ist wichtig, dass du genau weißt, was unsere Tiere fressen – auch dann, wenn die Natur uns einmal einen Strich durch die Rechnung macht.

Schlachtung & Verpackung – mit Verantwortung und Sorgfalt

Unsere Tiere werden mit größtem Respekt behandelt – auch beim letzten Schritt ihres Lebens. Transparenz und Hygiene stehen dabei an oberster Stelle.

  1. Schlachtung direkt am Hof Die Schlachtung und Entblutung erfolgt bei uns vor Ort. So vermeiden wir Stress durch Transport und garantieren höchste Standards.
  2. Fahrt zum Metzger Nach der Schlachtung bringen wir das Tier zu einem regionalen Metzger, wo die weitere Verarbeitung erfolgt.
  3. Kühlung & Reifung Die Rinderviertel werden im Kühlhaus des Metzgers fachgerecht gelagert und reifen dort etwa zwei Wochen – für optimale Qualität und Geschmack.
  4. Persönliche Zerlegung Nach der Reifezeit zerlegen wir das Tier selbst – mit Sorgfalt und Erfahrung, abgestimmt auf die Bestellungen unserer Kund:innen.
  5. Verpackung & Etikettierung Jedes Stück wird einzeln vakuumiert – z. B. 0,5 kg Hackfleisch – und mit einem personalisierten Etikett versehen. So bleibt alles frisch, übersichtlich und nachvollziehbar.
  6. Rücktransport zum Hof Die fertigen Pakete werden in einem gekühlten Anhänger zurück zum Hof gebracht – unter Einhaltung der lückenlosen Kühlkette.
  7. Abholung direkt bei uns Die Produkte sind vollständig einfrierbar und können direkt bei uns am Hof abgeholt werden – frisch, sicher und mit Herkunft zum Anfassen.